Haben Sie lange überlegen müssen, ob Sie an der Studie teilnehmen?
Eigenlich nicht. Ich habe sofort entschieden mit zu machen, nachdem ich die Einladung gelesen hatte. Ich komme aus Argentinien, aber das "Robert Koch-Institut" war mir trotzdem ein Begriff. An der Seriosität hatte ich deswegen keinen Zweifel. Ich habe dann die Unterlagen gelesen und entschieden: Das mache ich.
Fühlten Sie sich im Vorfeld ausreichend informiert?
Ja, in den zugesandten Unterlagen war alles gut erklärt. Sonst hätte ich ja auch noch anrufen können.
Wie sind Sie mit dem Ablauf der Untersuchung zufrieden?
Sehr zufrieden. Alle sind sehr nett. Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, vor allem wegen der Kinder, wie hier mit Ihnen umgegangen wird, ob sie vielleicht Angst bekommen. Ich dachte auch, hier würde mehr Betrieb sein. Aber das Team ist wirklich sehr nett, alle gehen ganz liebevoll mit den Kindern um und nehmen sich richtig Zeit. Schön ist auch, dass ich mein zweites Kind mitbringen konnte, dass gar nicht untersucht wird.
Was war für Sie besonders interessant im Verlauf der Untersuchung?
Oh, das war alles interessant. Die Augenuntersuchung z. B., da war ich neugierig, wie man das mit einem 3-jährigen überhaupt macht. Die Idee fand ich sehr gut, wenn die richtige Taste gedrückt wird, erklingt eine kleine Melodie.
Sind sie interessiert am weiteren Verlauf der Studie?
Ja, ich hoffe, dass die Medien darüber berichten. Vielleicht ist es ja auch möglich, dass Teilnehmer direkt vom Institut über die Ergebnisse unterrichtet werden. Das würde mich sehr interessieren.
Kann es sein, dass die Studienergebnisse an Ihrem Verhalten etwas ändern?
Sehen Sie, meine Familie, also meine Mutter und Großeltern z. B., sind alle in Argentinien. Fragen zum Umgang mit den Kindern, zu Bewegung und Ernährung, kann ich deswegen nicht immer mit meiner Familie besprechen, so wie andere das können. Ich finde es deswegen sehr gut, dass ich hier in Deutschland von vielen Seiten Informationen bekommen kann, von der Kinderärztin, in der Apotheke und auch in Zeitungen und Büchern. Ich beschäftige mich viel damit, und wenn ich mehr Informationen über die Ergebnisse der Studie bekomme, dann werden die sicher auch eine Rolle spielen.
Empfehlen Sie Eingeladenen die Teilnahme an der Studie?
Na klar.
<< zurück zur Übersicht | nächstes Interview >>