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Über die Teilnahme

Warum kann nicht jeder mitmachen?

Theoretisch ist es möglich, alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland zu untersuchen. Allerdings wäre das sehr teuer und würde viel zu lange dauern. Wahrscheinlich wären die Daten, wenn sie endlich ausgewertet werden könnten, schon wieder veraltet. Daher gibt es ein Verfahren, mit dem die Wissenschaftler auch mit geringerem Aufwand ein sehr genaues Abbild der Wirklichkeit erzeugen können: Sie treffen eine Zufallsauswahl (Stichprobe). In unserem Falle bedeutet das, dass ein ausgewähltes Kind 800 Kinder seines Alters vertritt. Dabei folgt die Auswahl strengen methodischen Kriterien, um die Zufallsmäßigkeit der Stichprobe zu gewährleisten. Deshalb können Sie leider nur dann mitmachen, wenn Sie auch von uns eingeladen wurden. Alle sonstigen Interessenten wären nicht zufällig ausgewählt und könnten damit die Stichprobe verzerren.


Wurde Ihr Kind zur Teilnahme eingeladen?

Es ist ein großer (statistischer) Zufall, wenn gerade Ihr Kind eingeladen wurde. Zunächst einmal muss es in einem der 167 Orte wohnen, in denen die Studie durchgeführt wird. Diese Anzahl ist nötig, um die Bundesländer und verschiedenen Gemeindegrößen ausreichend zu berücksichtigen. Dann muss Ihr Kind jünger als 18 Jahre alt sein. Und schließlich gehört Ihr Kind zu einem der ca. 36.000 Kinder und Jugendlichen, die von 28,8 Mio. in Deutschland lebenden Kindern und Jugendlichen nach einem statistischen Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister ausgewählt und zu unserer Untersuchung eingeladen wurden. Damit vertritt Ihr Kind 800 Kinder seines Alters.


Warum ist es so wichtig, dass möglichst viele mitmachen?

Dafür gibt es vor allem zwei Gründe:

Je weniger Kinder und Jugendliche sich beteiligen, desto größer ist die Gefahr einer Verzerrung der Stichprobe. Sie ist vor allem dann gegeben, wenn sich Teilnehmer und Nicht-Teilnehmer in statistisch wichtigen Merkmalen systematisch voneinander unterscheiden.

Je weniger Kinder und Jugendliche sich beteiligen, desto weniger Daten. Je kleiner die verfügbare Datenmenge aber ist, desto weniger detaillierte Auswertungen können vorgenommen werden.

Deshalb ist es für das Gelingen der Studie ganz wichtig, dass möglichst viele an der Untersuchung teilnehmen.

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