News | English | Robert Koch-Institut | Sitemap | Kontakt | Email | Home   
  ::  die Studie
  ::  für Kids
  ::  für Eltern
  ::  für Medien
  ::  für Experten
für Experten
  ::  Kurzbeiträge
2011
2009
2007
2006
2005
2004
2003
  ::  Fachbeiträge
  ::  Wissenschaftlicher Beirat
  ::  KiGGS-Fragebögen
  ::  Ergebnisse
  ::  Daten/SOP
durchgeführt vom:
Methodische Anmerkungen zur Stichprobe und dem Routenplan

Epidemiologisches Bulletin 34.03

Seit dem Beginn der auf drei Jahre angelegten Untersuchungen des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (s. a. Epid. Bull. 14/03 und 29/03) am 19. Mai 2003 wurden bis zur ferienbedingten Sommerpause von drei parallel arbeitenden Untersuchungsteams 9 verschiedene Orte aufgesucht. Der Routenplan folgt dabei einem Konzept, das zufällige regionale aber auch saisonale Einflüsse weitgehend ausschließen soll. Grundsätzlich ist für die Routenplanung folgendes Vorgehen geplant: Die 150 ausgewählten und über Deutschland verteilten Gemeinden bzw. Sample Points werden zu je 15 Sample Points in 10 Regionen zusammengefasst. In jedem der drei Untersuchungsjahre sollen 5 Sample Points je Region bearbeitet werden. Die Routenanordnung innerhalb der Regionen wird nach dem Zufallsprinzip gestaltet.

Dagegen werden die 10 Regionen innerhalb jedes Jahres so abgearbeitet, dass möglichst weit auseinanderliegende Teile der Bundesrepublik hintereinander und in den drei Untersuchungsjahren in unterschiedlichen Jahresdritteln aufgesucht werden. Jedes der drei Teams kommt pro Untersuchungsjahr mindestens in einem und maximal in zwei Sample Points pro Region zum Einsatz.

Die 150 Untersuchungsorte wurden vom Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) in Mannheim nach einem geschichteten Zufallsverfahren gezogen.  Dabei werden die Gemeinden nach Bundesländern und Gemeindetypen (BIK-Klassifikation) geschichtet. Die Ziehung der Gemeinden erfolgt dann mit einer Wahrscheinlichkeit proportional zur Häufigkeit ihrer Größe.

Die Probanden werden durch die Einwohnermeldeämter der jeweiligen Gemeinden ca. 2 Monate vor Untersuchungsbeginn zufällig gezogen und die Adressen an das Robert Koch-Institut übermittelt. Von hier aus erfolgt die Kontaktaufnahme und die Einladung zu einem bestimmten Termin.

Mitteilung aus der Abt. Epidemiologie u. Gesundheitsberichterstattung des RKI

<< zurück zur Liste

Artikel drucken | Artikel versenden