Weiter forschen und immer unterwegs
Am 1. Juli 1891 wurde für Robert Koch das Königlich Preußische Institut für Infektionskrankheiten eröffnet. Neun Jahre später erfolgte die Verlegung an den Standort Nordufer in Berlin Wedding, und noch heute trägt die Einrichtung den Namen ihres Gründers. Internationale Kooperationen und Kontakte prägten Kochs persönlichen Arbeitsstil und die Atmosphäre in den Abteilungen.
Robert Koch selbst begann 1896 mit der Erforschung verschiedener Tropenkrankheiten, was zu weiteren internationalen Kooperationen beitrug. Die Forschungsfelder umfassten zunächst Tierseuchen im südlichen Afrika, darunter Rinderpest, Texasfieber, Küstenfieber und Pferdesterbe. Ebenso interessierten ihn Krankheiten des Menschen, deren Übertragungswege noch unbekannt waren, vor allem Malaria und Schlafkrankheit. Die Malaria war bis Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Europa weit verbreitet. Pest und Lepra dagegen sind heute nur noch in tropischen Ländern bekannt und gefürchtet.
Weitere Reisen führten Robert Koch in den Jahren 1896 - 1908 nach Afrika und Asien sowie in die USA und nach Japan. Während einer Erholungsreise starb Robert Koch 1910 in Baden Baden.
>> Hier erfahrt ihr mehr über das Robert Koch Institut, dass die KIGGS-Studie durchführt